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Gartenbahn IIm
Feldbahn 0f
Gleispläne

Modellbahnanlage 2 Spurweite H0
Arbeitsgemeinschaft Modelleisenbahn der 49. POS Dresden
Update 26.07.2008
Anlagenbild

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Gleisplan als WinRail-Datei
H0-02-Modellbahn-AG-DD
Beschreibung
Diese Anlage enstand nach dem Abbruch der alten Anlage 1 und wurde am gleichen Ort, im Keller unserer Schule aufgebaut.
(1987)

Anlagenbeschreibung
Die Anlagengrundplatte ist rechteckig (ca. 4,5m x 3m). Sie entstand aus 9 Anlagengrundplatten, die damals im DDR-Modellbahnhandel angeboten wurden. Jede dieser Grundplatten ist ca. 1 x 1,5m groß und besteht aus einer Preßspanplatte mit einem stabilen Holzrahmen. Die Oberfläche der Platte ist elektrostatisch mit "Gras" beschichtet. Die Platten wurden zu einer großen Platte zusammengeschraubt und mit einem zusätzlichen Rahmen verstärkt. Als "Füsse" der Anlage wurden 3 ehemalige Schülertische aus dem Physik-Fachkabinett der Schule verwendet. Diese Tische waren für 3 Schüler gedacht und waren eine stabile Holzkonstruktion mit einer absolut ebenen und waagerechten Tischplatte von ca. 220 x 75cm. Die Platte lag lose auf diesen Tischen und konnte darauf verschoben werden, um an alle Punkte unter der Platte heranzukommen. An der linken oberen Ecke der Anlage befand sich ein weiterer Tisch als Arbeitsplatz.
Die Anlagengestaltung erinnert an die alte Anlage. Auf der freien Fläche in der Anlagenmitte befindet sich wieder ein Dorf. Auf der freien Fläche rechts befindet sich eine Stadt. An der linken Anlagenseite ist ein Gebirge.

Streckenbeschreibung
Als Gleismaterial wurde jetzt konsequent neues Piko-Gleis (Neusilber) eingesetzt. Im Vordergrund befindet sich entlang der kompletten Anlagenseite der viergleisige Bahnhof der "Hauptstrecke" (Piko-H0-Gleis). Die Hauptstrecke ist diesmal zweigleisig ausgeführt. Die Strecke verläuft vom Bahnhof aus an der rechten Anlagenkante entlang und steigt an der hinteren Anlagenkante auf einer Rampe an. An der linken Anlagenseite verschwindet sie im Tunnel. Der Tunnel wird in Anlagenmitte wieder verlassen und die Strecke führt in einem Bogen um das komplette Dorf. Auf diesem Bogen geht es wieder bergab auf Grundplattenniveau. Nach dem Unterqueren der Brücke der Schmalspurbahn verschwindet die Strecke wieder im Tunnel und kommt links vorn wieder zum Vorschein und erreicht hier wieder den Bahnhof.
Im Tunnel besteht die Möglichkeit die Gleise zu wechseln. Ausserdem zweigt von einem Gleis der Hauptstrecke im Tunnel ein Gleis ab und führt auf den neben der Platte aufgestellten Arbeitstisch. Hier können Züge zusammenzustellen oder von der Anlage zu genommen werden.
Im Bahnhof zweigt noch ein Anschlußgleis zu einem Lagerplatz ab.

Auch diese Anlage erhielt wieder eine Schmalspurbahn. Diese wurde mit TT-Gleismaterial von BTTB aufgebaut.
Die Strecke besitzt in Anlagenmitte einen zweigleisigen Bahnhof. Von diesem Bahnhof aus führt rechts ein Anschlußgleis in ein Sägewerk und endet in einem kleinen Lokschuppen. Das zweite Anschlußgleis führt auf den Lagerplatz. Dort zweigt noch ein Gleisabschnitt ab, der über eine schienengleiche Kreuzung mit dem normalspurigen Anschlußgleis (Umbau aus einer Piko-H0-Kreuzung) zu einer Umladestelle mit der Hauptstrecke führt.
Die Strecke verläßt rechts den Bahnhof und erreicht die Stadt. Hier verläuft das Gleis eingepflastert über den Marktplatz und verläßt die Stadt rechts oben. Nach einer 90Grad-Kurve erreicht die Strecke den Anfang der Rampe der Hauptstrecke. An dieser Stelle zweigt ein Gleis ab, welches durch einen Wald führt und an der linken Seite in einem Tunnel verschwindet. Es endet dann auf dem Arbeitstisch neben der Anlage. Die Schmalspurbahn führt parallel zur Hauptstrecke die Rampe hinauf und biegt dann in Richtung Dorf ab. Es wird die Hauptstrecke auf einer Brücke überquert und das Dorf erreicht. Ab diesem Punkt geht es dann eingepflastert mitten auf der Dorfstrasse steil bergab unter der Hauptstrecke hindurch zurück zum Bahnhof. Kurz vor der Bahnhofseinfahrt wird die Dorfstrasse verlassen.

Schmalspurfahrzeuge
Die von der alten Anlage übernommenen TT-Fahrzeuge wurden diesmal von mir bzw. Schüern der 5. und 6. Klasse nach Plänen von mir umgebaut. Es wurden folgende Umbauten vorgenommen:
Aus dem Fahrwerk der BR130 (TT) und dem Gehäuse einer BR110 (H0) entstand eine BR199 der Harzquerbahn (Rotes Kamel).
Bei der BR92 (TT) wurde die hintere Achse entfernt, das Führerhaus erhöht und der Schornstein verlängert. Es entstand so eine dreiachsige Schmalspurdampflok.
Die beiden vorhandenen offenen Güterwagen wurden auf eine Länge von 5cm gekürzt. Dazu wurde aus dem Wagenkasten das Segment jeweils rechts und links der Tür herausgesägt und der Wagenkasten neu zusammengesetzt. Mit Hilfe der Ladung wurde ein entsprechender Ballast (Anglerblei) im Wagen versteckt.
Aus dem Flachwagen entstand durch Kürzen auf 5cm Länge und durch Beladen mit Ästen eine Holztransporter. Auch hier wurde wieder Ballast im Wagen angebracht um die Laufeigenschaftten des Wagens zu verbessern.
Einer der beiden Kesselwagen wurde wiederum auf 5cm verkürzt. Dabei wurden sowohl aus dem Fahrwerk als auch aus dem Kessel entsprechende Stücke von ca. 2cm Länge herausgesägt. Der Kessel wurde dann wieder mit etwas Ballast gefüllt.
Beim zweiten Kesselwagen wurde das Fahrwerk wieder auf die üblichen 5cm verkürzt und mit Ballast versehen. Der Kessel behielt seine Originallänge und war somit genauso lang wie das Fahrwerk. Es entfiel auf der einen Seite die Schräge des Sockels, auf dem der Kessel ruht und auf der anderen Seite die Bremserbühne.
Einer der gedeckten Güterwagen wurde auf 5cm verkürzt. Aus dem Fahrzeug wurde einfach ein entsprechendes Stück herausgetrennt. Aus dem Wagenkasten wurde links der Tür ein Segment, rechts der Tür zwei Segmente entfernt und das Dach über eine der Stirnwände herausgezogen, so das eine offene, aber überdachte, Bremserbühne entstand.
Aus Güterwagenfahrgestellen (1,50Mark, im DDR-Modellbahnhandel) entstanden durch Aufbau eines kleinen Sockels (Pappe) und Rungen (Draht) sowie durch Kuppeln von 2 dieser Gestelle mit einem ca. 4cm langen Drahtbügel Holztransportloren. Insgesamt wurden 3 dieser Kombinationen angefertigt. Die aufgeladenen "Stämme" waren als Block zusammengeklebt, mit etwa Ballast und mit einem Stift an jedem Ende ausgerüstet, der dafür sorgte, daß die Ladung nicht von den Wagen rutschen konnte.

Bilder aus den Betriebstagen der Anlage