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Gartenbahn IIm
Feldbahn 0f
Gleispläne

Modellbahnanlage 1 Spurweite H0
Arbeitsgemeinschaft Modelleisenbahn der 49.POS Dresden
Update 26.07.2008
Anlagenbild

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Gleisplan als WinRail-Datei
H0-01-Modellbahn-AG-DD
Beschreibung
Diese Anlage gehörte unserer Arbeitsgemeinschaft und befand sich im Keller unserer Schule.
(erbaut ca. 1984)

Anlagenbeschreibung
Die Anlage hat eine leichte L-Form. Auf der freien Fläche in der Anlagenmitte befindet sich ein Dorf. Auf der freien Fläche rechts befindet sich eine Stadt. An der linken Anlagenseite ist ein Gebirge.

Streckenbeschreibung
Im Vordergrund befindet sich der Bahnhof der "Hauptstrecke" (Piko-H0-Gleis). Die Strecke verläuft von dort an der rechten Anlagenkante entlang zur rechten oberen Anlagenseite und erreicht nach einer 180Grad Kurve eine schienengleiche Kreuzung mit der sogenannten "langen Strecke" der Hauptbahn. Direkt hinter der Kreuzung teilt sich die Strecke in 3 verschiedene Strecken auf.
Die erste dieser Strecken führt parallel zur oberen Anlagenkante zu ein paar Abstellgleisen, verschwindet an der linken Anlagenseite in einem Tunnel und mündet dann im Vordergrund wieder in den Bahnhof.
Die zweite Strecke biegt ein Stück weiter ab und f�hrt ebenfalls parallel zur oberen Anlagenkante nach links um dann ebenfalls im Tunnel zu verschwinden und im Vordergrund in den Bahnhof zu münden. Im rechten Teil des Bahnhofsbereiches zweigt von dieser Strecke noch ein Anschlußgleis ab.
Die dritte Strecke ist die sogenannte "lange Strecke". Nachdem die beiden eben genannten Strecken abgezweigt sind, führt sie unter einer Brücke hindurch und steigt danach auf einem Bahndamm an. Dieser Bahndamm führt im Vordergrund entlang des Dorfes. Im linken Anlagenbereich verschwindet die Strecke in einem Tunnel und kommt nach einer 180Grad Kurve wieder aus dem Tunnel hervor. Auch hier verläuft die Strecke wieder auf einem Bahndamm, diesmal allerdings hinter dem Dorf. Die Strecke überquert sich selbst auf einer Brücke und verläuft danach in einer Kurve bergab an der Stadt vorbei zur rechten Anlagenseite. Hier führt die Strecke parallel zu sich selbst zur rechten oberen Seite und erreicht die schienengleiche Kreuzung mit dem ersten Streckenteil. Hinter der Kreuzung steigt die Strecke direkt an der oberen Anlagenkante auf einem Bahndamm an, überquert an der linken Ecke auf einer Brücke die Abstellgleise der ersten beschriebenen Strecke und verschwindet danach im Tunnel. Vorn links verläßt sie den Tunnel und führt auf einem Bahndamm bergab in den Bahnhofsbereich.

Durch einen Fehlkauf einer Lehrerin erhielt die Arbeitsgemeinschaft einige TT-Fahrzeuge. Es wurde der Entschluß gefasst, die Anlage um eine Schmalspurbahn zu erweitern. Die Fahrzeuge waren eine 6-achsige Diesellok (BR130) sowie ein zweiachsiger gedeckter Güterwagen und ein zweiachsiger Flachwagen.
Die Strecke beginnt rechts oben direkt auf dem Marktplatz der Stadt. Alle drei Gleise sind in diesem Bereich eingepflastert. Die Strecke führt danach direkt zur Brücke unter der "langen Strecke". Direkt danach zweigt ein Anschlußgleis zu einer Umladestelle im rechten Vordergrund ab. Hinter dem Abzeig biegt die Strecke ab und verschwindet in einer Tunneleinfahrt eines kleinen Hügels (Über diesem Hügel führt die "lange Strecke" zu Ihrem Bahndamm.). Die Schmalspurbahn verläuft jetzt im Inneren des Bahndamms weiter in das Gebirge an der linken Anlagenseite, kommt an der oberen Seite des Gebirges wieder zu Vorschein und endet in einem Bahnhof.

Anlagenabbau
Die Anlage wurde fertig aufgebaut von unseren Vorgängern in der Arbeitsgemeinschaft übernommen. Außer dem Aufbau der Schmalspurbahn wurde versucht, die Hauptstrecke durchgängig befahrbar zu machen. Die verwendeten Gleise waren nicht nur das moderne Piko-Neusilbergleis, sondern auch alte Piko-Gleise mit Eisenprofil auf Pappschwellenband. Da f&uumL;r die Landschaftsgestaltung und auch zum Einschottern der Gleise hauptsächlich Tapetenleim zum Einsatz gekommen war, der stark hygroskopisch wirkt, hatten die gesamten alten Gleise Rost angesetzt. Um einen Zug darauf fahren lassen zu können, mußten vor jedem Betriebstag die Gleise mit Schleifpapier abgeschliffen werden. Um alle Anlagenteile erreichen zu können, blieb oft nichts weiter übrig, als direkt auf die Anlage zu klettern. Bei einer dieser Arbeiten brach plötzlich der gesamte Bereich des Dorfes einige Zentimeter nach unten weg. Es kam nur deshalb nicht zum kompletten Durchbrechen, da sich zu diesem Zeitpunkt ein Schüler unter der Anlage in diesem Bereich aufhielt und so die herunterbrechende Platte von unten stützen konnte. Beim Versuch, die Platte wieder nach oben zu drücken, wurde festgestellt, daß die gesamte Platte nur aus Holzresten bestand. Diese einzelnen Platten hatten die Größe von 1x1m bis zu 20x20cm. Es handelte sich um Platten unterschiedlicher Dicke, es war Sperrholz und Preßspan eingesetzt worden. Als Verstärkung waren wahllos einzelne Leisten unter die Platte genagelt und geschraubt worden. Die Plattenfüsse waren Holzbalken von 5x5cm bis zu 30x30cm (Eisenbahnschwelle??). Da die Platte sich vermutlich bereits im Rohbau durchgebogen und abgesenkt hatte, war unter der Platte aus den restlichen Platten ein Holzlager aufgeschichtet worden, welches an den "strategisch wichtigen" Stellen die Platte zusätzlich abstützten sollte. Nach der Analyse der Plattenstatik wurde dann entschieden, die Platte abzubauen und einen neue Platte aufzubauen. Alle Gleise wurden entfernt, die Platte zerlegt und alle Holzteile der Platte sowie das komplette Holzlager im Heizhaus der Schule verfeuert.
Nach einigen Wochen Pause bot sich dann die Möglichkeit, einen neue Anlage aufzubauen. (Anlage 2)